Universitäre Service-Einrichtung für Transmissionselektronenmikroskopie
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Magnetische Eigenschaften

EMCD Messung mit 2.5 nm Auflösung (3. Mai 2007, M. Stöger-Pollach) an einem Co-Einkristall
Simulation des EMCD Signals und experimentelle Verifikation

EMCD

Die Bestimmung magnetischer Eigenschaften (Spin-Orbit Momente) gewinnt durch die Entwicklung von Spintronics stark an Bedeutung. Optische Methoden (Röntgenabsorptionsspektroskope) erreichen nicht mehr die erforderliche Ortsauflösung, daher liegt einer unserer Forschungsschwerpunkte in der Bestimmung der magnetischen Eigenschaften mittels Energieverlustspektrometrie. Dafür nützen wir das Prinzip des magnetischen Zirkulardichroismus aus. Diese Methode ist momentan noch in Entwicklung, jedoch konnten wir schon im Jahr 2007 - nur 4 Jahre nach der erstmaligen theoretischen Beschreibung durch C.Hébert und P. Schattschneider - die 2 nm Auflösungsgrenze experimentell unterschreiten (Publikation: in Arbeit). Das optische Analogon mit Röntgenstrahlung (XMCD) erreicht unter besten Bedingungen gerade einmal ~15 - 25 nm Ortsauflösung.

Vergleichend zu den Experimenten werden Modellrechnungen mittels dem Wien2k Code durchgeführt.

 

Anfagen zu diesem Thema:

Bitte wenden Sie sich an Prof. Dr. Peter Schattschneider.