Universitäre Service-Einrichtung für Transmissionselektronenmikroskopie
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Ass. Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Johannes Bernardi

Forschung: TEM, STEM, FIB, EBSD

e-mail: bernardi@ustem.tuwien.ac.at
Tel.: ++43-1-58801-45210
Fax: ++43-1-58801-9-45210

Adresse: Wiedner Hauptstrasse 8-10/057B, A-1040 Wien, Österreich
Raum: DB08A16, 8. Stock (gelber Turm)
Sprechstunden für Studenten: nach Vereinbarung

Johannes Bernardi wurde 1960 in Villach, im Süden Österreichs geboren. Nach dem Präsenzdienst in Wien und Villach begann er mit dem Studium der Technischen Physik an der Technischen Universität Wien.

Er fand sehr bald Gefallen an der analytischen Elektronenmikroskopie und beschäftigte sich in den folgenden Jahren mit der Herstellung und Mikrostruktur von magnetischen Materialien in der Arbeitsgruppe von Prof. Fidler. Während seines Diplomstudiums zum Thema "TEM Untersuchungen von Sm-Co 2:17 Magneten" sammelte er u.a. Industrieerfahrung bei den Treibacher Chemischen Werken und in der Magnetfabrik Thyssen in Dortmund. 
Im Zuge des Doktoratstudiums war er als Vertragsassistent am Institut für Angewandte und Technische Physik angestellt und arbeitete insbesondere am  BRITE/EURAM Projekt "Analysis of Coercivity and the Microstructure of High-Tech Hard Magnetic Materials" mit.  Neben Mikrostrukturuntersuchungen war ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit der Aufbau und die Inbetriebnahme des pulvermetallurgischen Labors am Institut. Die Dissertation mit dem Titel "Microstructure and Coercivity of Rare Earth - Iron Permanent Magnet Materials" beendete er im Jahr 1993.

Unmittelbar danach übersiedelte er für einen zweijährigen Forschungsaufenthalt in die USA.  Als Erwin Schrödinger Auslandsstipendiat war er bei Prof. Gareth Thomas, einem Pionier der Transmissionselektronenmikroskopie, am Department of Materials Science and Engineering, University of California, Berkeley, und dem National Center for Electron Microscopy(NCEM) des Lawrence Berkeley Laboratoriums tätig. Im Zuge seiner Forschungstätigkeit in Berkeley untersuchte er mittels Hochauflösungs-TEM Eindomänen-Nanophasen für GMR Anwendungen.

Ende 1995 folgte ein Aufenthalt als Gastwissenschaftler am Institut für Festkörper- und Werkstofforschung in Dresden. Im Jahr 1996 kehrte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des BRITE/EURAM III Projektes "EMERGE" nach Wien zurück.

1998 folgte eine Anstellung als Vertragsassistent in der Arbeitsgruppe Elektronenmikroskopie am Institut für Angewandte und Technische Physik der TU Wien.  Ab diesem Zeitpunkt war J.Bernardi an der Gründungsvorbereitung der Serviceeinrichtung USTEM wesentlich beteiligt, die im Jahr 2000 unter der Leitung von Prof. Schattschneider gegründet wurde. Im Jahr 2001 erfolgte seine Zuteilung zur Serviceeinrichtung als Universitätsassistent.

Im Jahr 2006 wurde ihm die Leitung von USTEM übertragen.

Johannes Bernardi ist verheiratet, Vater eines Sohnes, spielt gerne Golf und ist ein begeisteter Taucher. Er ist seit rund 20 Jahren als Tauchlehrer in der Ausbildung von Rettungstauchern der Österreichischen Wasserrettung aktiv.


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